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Im vorletzten Heimspiel der Saison empfing die 1. Mannschaft des TSV die Hessichen Gäste aus Weschnitztal. Tabellarisch gesehen empfing der Tabellen 5. den Tabellen 7. im Sportzentrum Nord. Im Vorfeld des Spiels sorgte die ungewöhnlich Anpfiffzeit von 19:00 Uhr für etwas Verwirrung, was sich allerdings nicht auf das Spiel auswirken sollte.

Den besseren Start in das Spiel erwischten dennoch die Gäste. Aus Sicht der Löwen führten einige Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und technischen Fehlern im Angriff dazu, dass sich die Gäste einen kleinen Vorsprung herausspielen konnten. Nach 5 Minuten stand es 2:4.
Angeführt von Vincent Stupp, der in dieser mühsamen Phase des Spiels drei Tore in Folge warf, konnten die Löwen das Ruder dann aber rumreißen und kamen immer besser ins Spiel. Das Erfolgsrezept zu diesem Zeitpunkt aber auch über das ganze Spiel gesehen, war das Tempospiel. Ob nach Gegentoren oder nach Paraden vom gut aufgelegten Vitus Müller konnten immer wieder schöne Tore über die erste oder zweite Welle erzielt werden.
In der Folge konnte sich der TSV ein Stück weit absetzen und eine 3-4 Tore Führung herausspielen, die auch über weite Teile der ersten Halbzeit bestehen blieb. Kurz vor der Halbzeit drehten die Gäste allerdings noch einmal auf und kamen immer wieder durch gute Einzelaktionen zum Torerfolg.
Nach einer Torreichen ersten Halbzeit stand damit ein 17:17 auf der Anzeigetafel. In der Halbzeitpause sprach Trainer Matthias Bitz primär die Abwehr an, die im ersten Spielabschnitt nicht den gewohnten Rückhalt bot.
Der Anfang der zweiten Halbzeit zeichnete zunächst ein ähnliches Bild zur ersten Halbzeit. Viele gute 1-gegen-1 Aktion der Gäste und immer wieder schnelle Tore für den TSV. Nach der 36. Minute stand es 21:20.
Ein Wendepunkt im Spiel sollte die Umstellung der Abwehr von der klassischen 6:0 Deckung auf die etwas offensivere 5:1 Variante markieren. Mit der Umstellung und gutem Torwartspiel konnten viele Ballgewinne verzeichnet und in einfach Tore umgemünzt werden. So stand es in der 55. Minute 30:26.
Das Spielgeschehen spitze sich in den letzten 5 Minuten allerdings noch einmal zu. Die Gäste verkürzten noch einmal auf zwei Tore und Joscha Frank, der bis zu diesem Zeitpunkt sehr starke Abwehr vorne auf der Eins gespielt hatte, sah in der 58. Minuten beim Stand von 31:29 die Rote Karte.
Das Momentum zu diesem Zeitpunkt sicherlich auf Seiten der Gäste, das Spiel auf der Kippe, doch dann war die Stunde Nikolas „Ulme“ Ullmerich gekommen, mit einem absoluten Bilderbuch-Clutch-Treffer zeigte er Nerven aus Stahl und ließ alle Zweifel an einem TSV-Heimsieg in Sekundenschnelle verpuffen.
Tolles Tor, Tolles Spiel, Toller Handballabend in Hendesse!